

Der Film gewährt einen tiefen Einblick in Matthias Nosers Leben: seine
Leidenschaft für Musik und Kunst, seine chronische psychische Erkrankung
und die unterschiedlichen Beziehungen, die ihn prägen.
Seit seinem 15. Lebensjahr lebt Matthias mit einer paranoiden Schizophrenie,
die sich in wiederkehrenden Psychosen äussert. Langjährige stationäre
Aufenthalte prägten viele Jahre seines Lebens. In diesem Kontext lernte er
Christoph Rahm, damals Psychiatriepfleger, heute Filmemacher, kennen.
Aus der ersten Begegnung entstand — fernab institutioneller Rahmen und
nach längerer Distanz — eine Freundschaft. Die verbindende Kraft zwischen
beiden ist die gemeinsame Begeisterung für Kreativität und existenzielle Fragen.
Kunst macht Begegnungen möglich, frei von Vorurteilen. Dieser Mikrokosmos
wird im Dokumentarfilm ergänzt durch Familie, Therapeut:innen und
Wegbegleiter:innen, die zu Wort kommen. Das Publikum taucht in die
Musik-, Bild- und Gedankenwelt von Matthias ein. Sein Schaffen ist obsessiv,
konsequent und ehrlich.
Der Film ist multidimensional; seine Erzählstränge verweben Fotografien und
Archivaufnahmen, Interviews und Bildmontagen zu einem kraftvollen
Bilderrausch — fragil und radikal, tiefgründig und humorvoll.
Rockstar Matthias fasziniert; er ist ein inspirierendes Beispiel für Resilienz.
Dokumentarfilm | 97 Minuten | Format: Scope 2K | Veröffentlichung: 2026
Produzentin: Salomé Weber | Regie: Christoph Rahm
Produktion: doppelrahm GmbH | Vertrieb: norder.zone